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Wir legen das
Gitternetz so
in ein Koordinatensystem, dass zu den Schnittpunkten im Gitternetz
ganzzahlige
Koordinaten gehören.
Wir können dann das Problem durch
"Rückwärtsdenken" lösen. Da im Gitternetz nur Wege nach
rechts und
nach unten erlaubt sind, gibt es z. B. vom Punkt (11|1) nur einen Weg
zum
schwarzen Balken, nämlich nach unten zum Punkt (11|0). Ebenso gibt
es von den
Gitterpunkten (11|2) bis (11|6) nur jeweils eine Möglichkeit, zum
schwarzen
Balken zu gelangen. Wir notieren aus diesem Grunde an den Gitterpunkten
(11|1)
bis (11|6) jeweils eine 1. Vom Gitterpunkt (10|1) aus gibt es 2
Möglichkeiten,
zum schwarzen Balken zu kommen, nämlich direkt von (10|1) nach
(10|0) oder von (10|1)
über den Gitterpunkt (11|1) nach (11|0). Vom Gitterpunkt (9|1) aus
gibt es drei
Möglichkeiten usw. Im Bild sind die Anzahlen der möglichen
Wege an den
entsprechenden Gitterpunkten notiert.
Nach diesem Prinzip
lassen
sich weitere Anzahlen von Wegen bestimmen. Von jedem Eckpunkt (x|y) mit
0
x 10 und 2 y 6 im Gitternetz gibt es immer so
viele
Wege, wie
es zusammen Wege vom darunter liegenden Eckpunkt (x|y – 1) und vom
rechts
liegenden Eckpunkt (x + 1|y) gibt. Notiert man weiterhin die Anzahlen
der
möglichen Wege an den Gitternetzeckpunkten, so erhält man
gerade die Zahlen des
Pascalschen Dreiecks, also die Binomialkoeffizienten . Von S, d.h. dem
Gitterpunkt (0|6), gibt es dann = 12376 mögliche Wege, um zum
schwarzen Balken zu gelangen.
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