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In der Nordsee-Zeitung stand am 17. 11. 2009 |
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Geige statt Handy-Gedudel 23 Prozent der Humboldtschüler spielen regelmäßig auf Musikinstrumenten VON KRISTIN HERRMANN, 19 JAHRE, SCHULZENTRUM CvO |
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GEESTEMÜNDE. Musik. Eigentlich kommt sie für jeden von uns nur noch aus den Computer-, Auto- oder Radioboxen. Auf jeden Fall elektronisch. Seltene Konzertbesuche werden da schon zu akustischen Höhepunkten. |
Begeisterte Musiker: Die Schüler der Humboldtschule üben fleißig mit ihren Instrumenten. |
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Doch dass diese Entwicklung sich nicht ändern wird, zeigt eine aktuelle Statistik: Nur 7,3 Prozent des deutschen Nachwuchses spielt demnach zur Zeit selber ein Instrument. In der Humboldtschule sieht es besser aus: Ganze 23 Prozent der Schülerschaft der Humboldtschule greifen mehrmals wöchentlich zum Instrument. Seit zwei Wochen läuft zum wiederholten Male die Kooperation mit der Jugendmusikschule Bremerhaven. Früher noch auf nur eine ausgewählte Klasse beschränkt, können sich bereits seit drei Jahren alle Schüler und Schülerinnen der fünften und sechsten Klassen für die Kurse anmelden. Während einer Projektwoche stellten ihnen jeden Tag Lehrer der Jugendmusikschule verschiedene Instrumente vor. Die Wahl der Schüler fiel nicht nur auf Gitarre oder Schlagzeug: Für Kerem, Kürsad und Furkan aus der 5d ist im Moment nicht Handy-Mucke, sondern Geige angesagt. Mit einem anderen Instrument, steht ihre Klassenkameradin Melina die Bühne. Sie hat sich die Posaune ausgesucht und das nicht ganz ohne Hintergedanken. Die Ex-Schwimmerin taucht gerne und als sie von einem Lehrer gehört hat, dass man durch Blasinstrumente länger die Luft anhalten kann, stand die Entscheidung fest. Durch das Training in den letzten Wochen bringt sie es mittlerweile auf 50 Sekunden.
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